Schweizer Erstaufführung
Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen

«Es ist richtig, Notausgänge zu bauen, und es ist richtig, sie zu benutzen.»

Richard Gärtner ist Ende siebzig, er ist körperlich gesund und geistig fit. Nachdem seine Frau gestorben ist, hat er beschlossen, auch sein Leben zu beenden. Er hatte eine gute Zeit, jetzt möchte er gehen. Dies hat er lange mit seiner Familie diskutiert, seine Entscheidung steht fest. Darf man sterben, ohne schwer krank zu sein? Erhöht eine mögliche Freigabe der Sterbehilfe den Druck auf ältere Personen, freiwillig zu gehen? Ein Plenum diskutiert den Fall unter Einbeziehung zahlreicher Sachverständiger und beleuchtet das Thema Sterbehilfe historisch und europaweit, aus medizinischer, theologisch-philosophischer und ethischer Perspektive.

Bestsellerautor Ferdinand von Schirach stellt wieder eine brennende Frage unserer Zeit: Wem gehört unser Leben? Wie schon bei seinem ersten Stück, «Terror», wird das Publikum in die Entscheidungsfindung miteinbezogen.

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