24. April 2021 - 3. Juli 2021

Harold und Maude

Komödie von Colin Higgins

Billett reservieren

Unter dem Patronat des Berner Theatervereins

«Ich glaube, dass sich alles verwandelt.» 

Harold begegnet Maude zum ersten Mal an einem seiner Lieblingsorte: auf dem Friedhof.

Bei einer Beerdigung lernen sich die beiden kennen, auf einer weiteren treffen sie sich zufällig wieder. Harold ist von Vergänglichkeit fasziniert. Zu seinen Hobbys gehören Inszenierungen seines eigenen Todes. Harolds spektakuläre Selbstmordversuche nimmt seine wohlhabende Mutter, in deren Haus er immer noch lebt, schon lange nicht mehr ernst. Sie will ihren Sohn endlich unter die Haube bringen und sucht intensiv die passende Frau für ihn. Unterdessen hat Harold die Liebe seines Lebens in Maude gefunden. Ihr unkonventioneller Blick aufs Leben fasziniert ihn. Als Harold plant, Maude zu ihrem anstehenden achtzigsten Geburtstag einen Heiratsantrag zu machen, weiht er seine Mutter ein. Die macht sich begeistert auf den Weg, um die Auserwählte kennenzulernen.


Der Film «Harold und Maude» entstand nach einem Drehbuch von Colin Higgins, der die Geschichte im gleichen Jahr als Roman veröffentlichte. Die schwarze Komödie hat auch auf Theaterbühnen Kultstatus erreicht.


Presse-Echos

So karikiert die wunderbar bewegliche Germaine Sollberger die aus einer emanzipierten Mutter, einem vertrottelten Psychiater, einem bigotten Pfarrer und einem sturen Polizisten bestehende Gegenwart in ihrer ganzen flüchtigen Tatsächlichkeit absolut treffend, während einem Lukas Dittmer als Harold wie ein verträumter Schwärmer vorkommt, der zwischen der abgelebten Vergangenheit und einer unerreichbaren besseren Zukunft hin- und hergerissen wird und sich verzweifelt an die kuriose, aus der Zeit gefallene alte Dame klammert, die etwas von dem verkörpert, was vielleicht eines Tages lebbar sein könnte.

Ein Abend jedenfalls, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Charles Linsmayer, Der Bund, 26.4.2021

 

Überraschend und originell ist das Bühnenbild, das die Regie zusammen mit der Bühnen- und Szenenbildnerin Manuela Freigang entwickelt hat. Während es im Film antike Möbel sind, die für das verstaubte Elternhaus von Harold stehen, sind es hier zusammengeschnürte graue Schaumstoffmatten. Als Harold Maude trifft, platzt das Konstrukt aus allen Nähten und farbige Elemente kommen zum Vorschein. Harold entdeckt eine neue, bunte Welt. Der Tod kann warten.
Helen Lagger, Berner Zeitung , 27.4.2021

 

Es ist ein Vergnügen, die berühmte «Grand Dame» des Berner Theaters, Heidi Maria Glössner, in diesem Klassiker neben zwei jungen Nachwuchstalenten spielen zu sehen.(...)
Lukas Dittmer (27) und Germaine Sollberger (26) verdienen allen Respekt dieser Welt für ihre Leistung, die nach nur kurzer Probezeit so reif daherkommt. Der Post-Corona-Start am «Theater an der Effingerstrasse» ist wahrlich gelungen.
Peter Schibli, Seniorweb, 1.5.2021

 

Programmheft - Harold und Maude