18. Februar - 18. März 2023

Späte Spiele

von Gerhard Meister

Uraufführung

Regie:
Bastian Kabuth

Ausstattung:
Manuela Freigang

Mit:
Heidi Maria Glössner, Tobias Krüger

Koproduktion mit dem Vorarlberger Landestheater

«Das Leben ist immer lebensgefährlich. Aber im Alter lässt sich diese Tatsache nicht mehr so gut verstecken wie in jungen Jahren.» Sie

Wer bestimmt, ab wann man für bestimmte Dinge zu alt ist? Für Hopserhüpfen, Affären, Zeltferien. Kann man mit fast achtzig Jahren noch eine Bank überfallen? Oder wird das dann gar nicht mehr ernst genommen? Ist es nicht sogar eine moralisch wertvolle Tat, wenn sie eine Bank überfällt und das Geld umverteilt wie Robin Hood – oder auch frei nach Bertold Brecht, wonach ein Banküberfall kein Verbrechen ist verglichen mit der Gründung einer Bank?

Eine alte Frau und ein junger Mann betreten die Bühne. Es beginnt ein Spiel, bei dem die Wahrnehmung zu verschwimmen scheint: Erinnerungen werden wieder lebendig – oder waren es nur Wünsche, Träume, Herbeigesehntes? Ist die Gegenwart ganz sicher das Jetzt? Und wie wirklich ist eigentlich die Wirklichkeit? Nichts ist sicher bei diesem Bühnenabend mit Heidi Maria Glössner in einem Stück, das der Schweizer Dramatiker Gerhard Meister für diese Koproduktion geschrieben hat.