Gilles Tschudi

Der gebürtige Basler ist zweisprachig aufgewachsen, seine Mutter stammt aus der französischen Schweiz. Schon mit 17 Jahren zog es ihn nach Zürich an die Schauspielakademie, heute ZHdK. Nach dem Abschluss absolvierte er eine Spielzeit am Schauspielhaus Zürich, danach folgten Engagements in der Schweiz und in Deutschland. Mit 32 Jahren stand Gilles Tschudi zum ersten Mal in Paris auf der Bühne, spielte den Orest in «Andromache». Wieder in der Schweiz, kam er ans Neumarkt Theater. Sechs Jahre war er im Ensemble und spielte unter anderem in der erfolgreichen Uraufführung von Urs Widmers «Top Dogs».
Dann folgte der Wechsel vor die Kamera. Die Rolle des Bösewichts Michael Frick in «Lüthi und Blanc» machte Gilles Tschudi einem breiten Publikum bekannt. Seitdem ist er aus der Schweizer Filmszene nicht mehr wegzudenken. Auch internationale Angebote folgten. In der Kategorie «Bester Nebendarsteller» erhielt Gilles Tschudi für seine Rolle des Golz in «Mein Name ist Bach» den Schweizer Filmpreis.

 

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